Meiern

Trinkspiele Meiern

Meiern ist ein Würfelspiel, welches unter vielen verschiedenen Namen bekannt ist. Unter anderem ist es bekannt als Mäxle, Mäxchen, Einundzwanzig, Lügen, Meterpeter, Mexico Riegen und Lügenpaschen. Es werden 2 Würfel benötigt und kann von einer beliebigen Anzahl an Personen gespielt werden. Durch den 4 Film der Werner Reihe – „Werner  – gekotzt wird später!“ wurde es noch bekannter.

 

Spieleigenschaften:

  •  Spieleranzahl: 2 – ∞
  •  Spieldauer/Runde: kurz (3-5 Minuten)
  •  Trinkmenge: hoch bis mittel
  •  Vorbereitung: gering
  •  Benötigtes Spielmaterial:
    • Würfelbecher
    • 2 Würfel
    • Untersetzer o.Ä.

Spielregeln

Ablauf

Der erste Spieler würfelt mit dem Würfelbecher und 2 Würfeln. Er schaut sich das Ergebnis verdeckt an. Er sagt das Ergebnis seines Wurfes laut an – dies muss nicht der Wahrheit entsprechen. Nun gibt er den Becher an den nächsten Mitspieler weiter.
Dieser hat nun die Möglichkeit das Gesagte zu glauben und es zu übertrumpfen, indem er selber Würfelt, verdeckt nachschaut und mit der Ansage seines Ergebnisses den Becher weitergibt. Hierbei darf natürlich auch wieder gelogen werden.
Oder aber er glaubt ihm nicht, dann darf er den Becher für alle sichtbar aufdecken und das wahre Ergebnis enthüllen. Ist das angessagte Ergebnis höher als das wahre Ergebnis auf den Würfeln, wird der lügende Spieler bestraft. Ist es jedoch kleiner oder gleich dem wahren Ergebnis wird der aufdeckende Spieler selbst bestraft.
Eine Spielrunde endet, wenn jemandem nicht geglaubt wird oder mit einem „Meier“. Der Gewinner beginnt die neue Runde.

Wann wird getrunken?

Es trinkt der Verlierer entweder direkt, nachdem er der Lüge überführt worden ist, oder der Verlierer bekommt einen Strich und muss erst nach einer vorher festgelegten Anzahl von „Strichen auf dem Deckel“ trinken.

Würfelwerte

Es werden nach dem Wurf die Würfel nicht zusammengezählt, sondern es steht der höherwertige Würfel für die Zehnerstelle und der niederwertige Würfel als Einerstelle. Sowerden aus 5 und 2 eine 52 und aus einer 1 und einer 4 eine 41.
Über den Zahlenreihen stehen die Paschwürfe, also zwei gleiche Zahlen.
Das beste Ergebnis ist der „Meier“. So wird der Wurf einer 21 genannt.
Hier die Ergebnispyramiede:
  • 31,32
  • 41, 42, 43
  • 51, 52, 53, 54
  • 61, 62, 63, 64, 65
  • 11, 22, 33, 44, 55, 66
  • 21 = Meier

Variationen

  • Die 42 ist nicht in die Zahlenfolge eingereiht, sondern steht noch über dem Meier. Dabei wird sich auch „Doppelmeier“ genannt.
  • Auch ein gleiches hohes Ergebnis zählt als höher
  • Ohne Paschwürfe – Sie werden als Zahlenreihe interpretiert. Dabei steht ein Zweierpasch dann für eine Zweiundzwanzig.
  • 2. Chance – Wenn man gewürfelt hat und nicht lügen möchte, kann man nochmal Würfeln und ohne drunter zu schauhen weiter geben. Beim weitergeben sagt man nur noch „Höher als (Ergebnis vom Vorgänger)“
  • Eine neue Runde wird vom Verlierer gestartet
  • Jeder der einen Würfel fallen lässt muss einen trinken/bekommen einen Minuspunkt.
  • Bei einem Meier müssen alle außer dem Würfelnden trinken/bekommen einen Minuspunkt.

kommerzielle Variante

Die Spielidee wurde auch kommerziel umgesetzt.
Einmal als „Fun Can“ von Fun Connection und als „Affengeil“ von MB. Beides gibt es heute nur noch gebraucht zu kaufen.

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